Bücherecke

 „Wie ein Schmetterling im Käfig – Perspektiven für ein Leben mit Krankheit“ von Frauke Bielefeldt  (ISBN3-86591-037-8)

ist auch ein Buch einer Betroffenen des Chronischen Fatigue Syndroms, aber darüber hinaus viel mehr ein Buch für alle Patienten und Betroffenen. 

„Wie fühlen sich Menschen, die unter einer chronischen Krankheit leiden? „Wie ein Schmetterling im Käfig“ – so jedenfalls erlebt sich Frauke Bielefeldt und fasst das in Worte, was viele Betroffene bewegt. Sie selbst leidet seit Jahren an ME/CFS (Myalgische Enzephalomyelitis/Chronisches Fatigue Syndrom). Mit diesem sehr persönlich geschriebenen Ratgeber gibt sie Einblicke in ihr Leben und berichtet über alltagsrelevante Themen und Schwierigkeiten, vor denen chronisch kranke Menschen stehen. Und sie geht intensiv auf psychologische Aspekte wie Selbstwertgefühl und Menschenwürde ein. Durch praktische Ratschläge und Kontaktadressen erhalten die Betroffenen konkrete Hilfestellungen.

Katharina Dölling „AUTSCH! Geschichten aus der Praxis“ ISBN 978-3-944370-59-0 für 9,90 Euro

Das Buch handelt in 17 Geschichten aus der Praxis davon, welche skurrilen bis menschenverachtenden Kuriositäten einem Patienten widerfahren können, vor allem mit einer seltenen Erkrankung. Es sind wahre Begebenheiten, die realsatirisch aufbereitet wurden. Man kann die Erzählungen als nette, witzige Kurzgeschichten oder als Zeitkritik am Gesundheitswesen lesen, das sich in den letzten Jahren dramatisch verschlechtert hat. Was läuft falsch? Auswüsche von Raffgier und Apparatemedizin. Darüber hinaus fehlende Patienten-Kommunikation, das Ende des Hippokratischen Eides und das Desinteresse am Patienten generell. Dies lässt sich derzeit leider häufiger finden als die Qualitäten eines Arztes, wie wir ihn und vorstellen und wünschen: weniger Geschäftsmann und mehr Heiler. Einfach ein qualifizierter, empathischer und patientenorientierter Arzt.


Der Histamin-Irrtum: Weg von Radikaldiäten und Verbotslisten - die Formel für ein gesundes Leben MIT Histamin

Kyra und Sascha Kauffmann präsentieren hier erstmals ein ursachenbezogenes Diagnose- und Therapiekonzept, um Menschen mit einer HIT erfolgreich zu behandeln – und zwar ohne Radikaldiäten. Dieser Ratgeber verfolgt einen komplett anderen Ansatz als die sonstigen Bücher zum Thema, die mit langen Verbotslisten ein Leben mit Einschränkungen und Verzicht propagieren. Denn die Erfahrung zeigt gerade bei Menschen mit HIT, dass das Meiden von immer mehr Nahrungsmitteln dazu führt, dass mit der Zeit nicht wieder mehr, sondern immer weniger noch vertragen wird. Nicht selten können „Histaminiker“ nach einigen Jahren der „Histamindiät“ nur noch 10-20 Lebensmittel essen. Die Autoren, beide erfahrene Heilpraktiker mit dem Schwerpunkt Ernährungstherapie, setzen sich kritisch mit dem Thema Histamin auseinander. 

Unsere Vereinsvorsitzende Waltraud Schinhofen konnte einen wertvollen Beitrag dazu leisten und wurde im Rahmen des Buches interviewt. Lest mal rein.


Mein Kind hat eine Allergie ...

Diesen Satz habe ich als Kindertagesstätten Leiterin oft zu hören bekommen. Die Eltern waren meist sehr besorgt, ob wir genug Sorgsamkeit auf dieses Problem lenken könnten. Meist handelte es sich um eine Nahrungsmittelunverträglichkeit, die dann einen Hautausschlag mit Juckreiz und Pusteln hervorrief.  Jedoch auch noch heftigere Reaktionen mit Atemnot, Schüttelfrost und Kreislaufversagen. Manche Kinder litten auch unter starken Reaktionen nach Insektenstichen und andere Kinder durch Kontakt mit bestimmten Pflanzen.

Wir als Personal waren uns der Verantwortung stets bewusst und auch informiert, wie zu handeln sei.

Aber nicht nur das Personal muss informiert sein, sondern auch die anderen Spielkameraden müssen informiert sein, denn gerade bei Freundschaften wird gerne einmal das Frühstück geteilt, oder auch die heimlich mitgebrachte Süßigkeit.

Aus diesem Grund war, bei einem neuen Kind mit einer Allergie, dies auch immer der Zeitpunkt mit der ganzen Gruppe das Gespräch zu suchen und die Kinder aufzuklären. Ich war immer verwundert, wie sehr die Kinder doch Verantwortung übernahmen und aufpassten.

Zur Unterstützung nahmen wir gerne Bilderbücher zur Hilfe, die ich Ihnen hiermit empfehlen möchte.


Waldbaden

Waldbaden, Wege zur Stärkung: Waldspaziergänge senken den Blutdruck und den Puls, sowie den Cortisolspiegel und reduzieren fühlbaren Stress (durch das einatmen der ätherischen Öle des Waldes)

Der Aufenthalt im Wald erhöht die Anzahl der Killerzellen um ca. 40 Prozent, krebshemmende Proteine werden ebenfalls erhöht, körperliche und geistige Fähigkeiten werden gestärkt, der Parasympathikus wird aktiviert. Das Herzschutzhormon DHEA wird ebenfalls erhöht und es findet eine Regeneration von Zellen und Organen statt. Manche dieser Effekte halten  noch bis zu einem Zeitraum von bis zu 2 Wochen nach dem Aufenthalt im Wald an.

Fazit: Der Aufenthalt im Wald wirkt wie ein Immunboost, trägt zur Tiefenentspannung bei und kann das Mindset positiv beeinflussen.

Überzeugt? Dann nichts wie los.

Übrigens erlebt man ähnliche, wenn auch abgeschwächte Effekte beim Aufenthalt im Garten oder in einem Park.

Kontakt

+49 2156 7757407 vorstand@mastozytose.de