MASTOZYTOSE

Die Krankheit Mastozytose

 

Mastozytose ist eine seltene Krankheit, die in einer abnormen Vermehrung von Mastzellen besteht. Die Erkrankung betrifft Kinder wie Erwachsene und kommt in unterschiedlichen Formen vor. Kinder haben zumeist eine reine Hautmastozytose, die spontan verschwinden kann und deren Ursache noch nicht geklärt werden konnte. Erwachsene dagegen haben in der Regel eine systemische Mastozytose, die chronisch verläuft. Hier liegt die Ursache für die Mastozytose in einer genetischen Mutation. Im Unterschied zur Mastozytose ist das systemische Mastzellaktivierungssysndrom (MCAS) charakterisiert durch eine Anreicherung von krankhaft veränderten Mastzellen in Organen und Geweben, die unkontrolliert Mediatoren und Zytokine freisetzen.

Mastzellen gehören zu den Zellen, die für die Abwehr im Organismus verantwortlich sind. Sie enthalten chemische Wirkstoffe, die sie freisetzen können, um ihre verschiedenen Aufgaben zu erfüllen. Auf Grund von Auslösern (Triggern) können diese Stoffe stetig oder akut ausgeschüttet werden. Die Symptome der Mastozytose und des Mastzellaktivierungssyndroms (MCAS) werden durch die stark überhöhten Mengen dieser ausgeschütteten Wirkstoffe hervorgerufen. Sie können je nach Situation und auch von Person zu Person sehr unterschiedlich sein. Häufig ist es schwierig, anderen Menschen bewusst zu machen, wie sehr Mastozytose das tägliche Leben beeinflussen und erschweren kann.


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