Gedichte

Gedichte von Vereinsmitgliedern

Die folgenden Gedichte haben unsere Mitglieder geschrieben und wir bedanken uns herzlich bei den Dichterinnen und Dichtern für die schönen Beiträge.  

  • Mastozytose - mein Freund

    Ich trage einen Freund in mir, der macht mir oftmals Sorgen.
    Er unterscheidet mich von dir, verplant so gern mein „Morgen“.

    Ich trage einen Freund in mir, der lässt mich anders leben.
    Er spielt sich auf wie das Raubtier, will nichts zurück mir geben.

    Ich trage einen Freund in mir, der zeigt mir auf die Grenzen.
    Hör ich nicht auf die Zeichen hier, trag ich die Konsequenzen.

    Ich trage einen Freund in mir, der hilft mir aus der Klemme.
    Er stößt in mich dann sein Rapier, wenn nein zu sagen ich mich hemme.

    Ich trage einen Freund in mir, der wird mich nie verlassen.
    Er hat mich ständig im Visier. Soll ich ihn dafür hassen?

    Ich trage einen Freund in mir, der lässt mich nicht mehr lose.
    Er ist bestimmt kein Kavalier und heißt MASTOZYTOSE.

    Autorin: A. Rohn, Breitenau

  • Das kleine Blümchen Hoffnung

    Eine kleine Blume steht am Weg.
    Sie ist so unscheinbar, so klein.
    Fast nicht zu sehen.
    Gebeugt steht sie da, ihr Blütenköpfchen tief gesenkt.
    Die zarten Blätter vom Wind zerzaust.

    Jeder geht an ihr vorbei, so unscheinbar ist sie.
    Nur die Sonne erkennt ihre wahre Schönheit.
    Ihre Strahlen flüstern dem Blümchen zu "Komm streck dich, wachse. Wir helfen dir."
    Da sagt das Blümchen "Ach wozu? "
    "Wozu soll ich wachsen, wenn mich der Wind doch wieder beugt?"
    "Wenn mich keiner beachtet und mit den Füßen nieder tritt."
    "Wozu soll ich dann wachsen?"

    Die Strahlen rufen erschrocken
    "Wie soll das werden ohne dich?"
    "Du gibst den Menschen Halt, Zuversicht und Mut."
    "Du gibst ihnen die Kraft weiter zu kämpfen, wenn alles aussichtslos erscheint, wenn es scheinbar nicht mehr weiter geht."
    "Was sollen die Menschen ohne dich tun?"

    Das Blümchen schaut erstaunt nach oben und flüstert leise
    "Was, so wichtig bin ich?"
    Die Sonne lächelt warm und sagt "Ja, ohne dich geht es nicht."
    "Alle Menschen brauchen dich."
    "Du hilfst ihnen nicht zu verzweifeln."

    Da reckt und streckt sich das Blümchen.
    Es hebt sein Köpfchen und öffnet seine wunderschöne Blüte.
    Ja, es wird wieder wachsen und so stark werden,
    das auch der heftigste Sturm ihm nichts mehr anhaben kann.

    Autorin: C. Brückner, Blankenhain

  • Mastozytose

    Party?
    Fröhliche Feier!
    Schaumwein und Lachsschnittchen,
    Auf Party abends genossen - Hautjucken

    Arbeit?
    Schöner Schreibtisch,
    Mittagessen in Kantine
    Stress mit dem Chef - Durchfall

    Urlaub?
    Sonniger Süden
    Toskana im Sommer,
    Flirrende Luft, Pizza, Wespe - Ohnmacht

    Autorin: B. Högy, Staufenberg

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Waltraud Schinhofen
Hecke 4, 47918 Tönisvorst